Wanderfalke – Falco peregrinus
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Mittelgroßer bis großer Falke. Weibchen deutlich größer als
Männchen. Männchen haben eine Spannweite bis 100 cm und wiegen durchschnittlich 650 g, Die Spannweite von
Weibchen
reicht bis zu 113 cm und ihr Gewicht liegt etwa um die 950 g. Im Jugendkleid ist die Oberseite kräftig braun und die
Unterseite auf hellem Grund dunkel
längsgestreift. |
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Wanderfalken beginnen bei uns in der Regel ab
Anfang März mit der Eiablage. Die Eier werden in eine ausgescharrte Mulde
in Felsnischen oder auf Felsbändern gelegt. Meist sind es drei bis vier Eier, die
dicht rotbraun oder gelbbraun gefleckt sind und etwa 31 Tage bebrütet
werden. |
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Die jungen Falken schlüpfen im Abstand von ca. 1 –
2 Tagen. Sie tragen in den ersten Lebenstagen ein fast reinweißes
Dunenkleid. In den nächsten 8 bis10 Tagen werden sie vom Weibchen intensiv
gehudert und bewacht. Das Männchen ist jetzt für die Nahrungsversorgung
der ganzen Familie zuständig (zunächst Vögel bis etwa Drosselgröße). |
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Nach ca. einer Woche ist das Pelzdunenkleid schon
deutlich zu erkennen und nach einer weiteren Woche voll ausgebildet. Jetzt
wird auch größere Beute (bis Taubengröße) geschlagen um die Jungen optimal
ernähren zu können. |
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Um Aussagen über Wanderungen und Ansiedlung bei
uns geschlüpfter Wanderfalken machen zu können, werden die Jungfalken im
Alter von 14 bis 23 Tagen mit Ringen der Vogelwarte Radolfzell versehen.
Durch verschiedene Farbkombinationen ist es möglich, die Falken einer
bestimmten geografischen Region zuzuordnen, sowie auch auf ihr Lebensalter
zu schließen. In beiden Bildern sind bereits Teile des sprießenden
Jugendgefieders erkennbar. |
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Vor dem Ausfliegen wird intensives Training der
Flugmuskulatur betrieben. Um die Jungen zum verlassen des Horstes zu
bewegen wird kurzfristig die Nahrungsversorgung am Horst eingeschränkt. Nach
dem Ausfliegen erlernen die Jungfalken von den Eltern das Jagen. Der
Familienverband löst sich meist im August/September auf. Im Herbst
verstreichen die Jungfalken, zumeist in südwestlicher Richtung. |
| (* Die beiden
Horstaufnahmen entstanden bei zwingend gebotenen |